Pipettenspitzen richtig wählen: Volumen, Kompatibilität und Qualität im Labor
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Pipettenspitzen sind ein Verbrauchsmaterial mit großer Wirkung auf Präzision. So wählen Sie Volumen, Kompatibilität und Ausführung richtig.
Pipettenspitzen sind ein scheinbar einfaches Verbrauchsmaterial – ihre Auswahl beeinflusst jedoch direkt Präzision, Kontaminationsrisiko und Kosten im Laboralltag.
Auf den Volumenbereich achten
Pipettenspitzen sind für bestimmte Volumenbereiche ausgelegt (z. B. 0,1–10 µl, 1–200 µl, 100–1000 µl). Verwenden Sie stets die zum Pipettiervolumen passende Spitze, um genaue Ergebnisse zu erzielen.
Kompatibilität mit der Pipette
Nicht jede Spitze passt auf jede Pipette. Achten Sie auf die Kompatibilität mit Ihren Pipettenmarken bzw. universelle Passform, um einen dichten Sitz und korrekte Dosierung sicherzustellen.
Steril, unsteril oder gefiltert?
Für die meisten Routineanwendungen genügen unsterile Spitzen. Sterile Spitzen eignen sich für anspruchsvolle Anwendungen, gefilterte Spitzen (mit Aerosolbarriere) schützen Pipette und Probe vor Kreuzkontamination.
Qualität und Beschaffung
Gleichbleibende Fertigungsqualität sorgt für reproduzierbare Ergebnisse. Im B2B-Einkauf lohnt sich der Blick auf Gebindegrößen, Nachfüllsysteme (Racks/Refill) und eine zuverlässige Lieferkette.
Häufige Fragen
Was bedeutet »gefilterte« Pipettenspitze?
Sie enthält eine Aerosol-/Filterbarriere, die das Eindringen von Flüssigkeit und Aerosolen in die Pipette und damit Kreuzkontamination verhindert.
Sind Pipettenspitzen wiederverwendbar?
In der Regel sind sie Einwegartikel; für genaue, kontaminationsfreie Ergebnisse werden sie nach Gebrauch entsorgt.
Welche Spitze für welches Volumen?
Wählen Sie die Spitze, deren angegebener Bereich Ihr Zielvolumen abdeckt – zu große oder zu kleine Spitzen verschlechtern die Genauigkeit.
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